Satzung

 

 

§ 1
Name, Sitz und Gründungszeitpunkt
1. Der Verein führt den Namen “Rakede”
Eine Eintragung ins Vereinsregister wird nicht zuletzt wegen des o.g. Namens tunlichst vermieden.
Sitz des Vereins ist die fränkische Oberpfalz.
2. Nach mehr oder weniger gründlichen Recherchen wird der Gründungszeitpunkt des Vereins auf den 01.07.1974 festgelegt.


§ 2
Zweck
Zweck des Vereins ist das vierwöchentliche Zusammentreffen der Vereinsmitglieder zur Ausübung des Kegelsports, des Verzehrs von Speisen und Getränken, sowie mindestens eine jährliche Radtour und die Veranstaltung gemeinsamer Ausflüge zur Beseitigung des zum Zeitpunkt der jeweiligen
Veranstaltung bestehenden Vereinsvermögens.


§ 3
Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins können nur unterhaltsame, ess- und trinkfeste natürliche Personen werden.
Über das mündliche Beitrittsgesuch entscheiden die Mitglieder mit einfacher Mehrheit oder (insbesondere bei fortgeschrittener Stunde) durch stillschweigende, kopfnickende Zustimmung.
Gegen eine ablehnende Entscheidung ist kein Rechtsmittel, sondern allenfalls tiefste Resignation möglich.


§ 4
Mitgliedsbeiträge
Die Höhe des zweimonatlichen Mitgliedsbeitrages beträgt 7,50 EUR pro Person.


§ 5
Austritt
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit durch mündliche Erklärung möglich. Ein ausgetretenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen (Ätsch!)


§ 6
Organe
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
1. Der Vorstand besteht aus
dem Premier
dem Cash-Manager
dem Animateur
und dessen jeweilige(n) Stellvertreter(n).
Als Premier, Cash-Manager und Animateur fungiert nach einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung:
Hans-Jürgen
in Personalunion.
Als sein Stellvertreter in allen Funktionen wurde mit einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung
Resi
festgesetzt.

2. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde nach einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung
Harry
bestimmt.
Dieses Vorstandsmitglied ist ausschließlich zuständig für Layout, Druck, Öffentlichkeitsarbeit, Vermarktung des Vereins in den Print-Medien und Kommunikationsgesellschaften, sowie für Statistik.


§ 8
Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung tagt nur bei Bedarf und wird dann einberufen, wenn die Mehrheit der noch vorhandenen Mitglieder beschließen:
“Etz machmer amol a Mitgliederversammlung!”
Ihre einzigen Funktionen bestehen in der
a) Vereinbarung einer neuen Veranstaltung zur Verschleuderung des Vereinsvermögens nach Vorschlägen des Animateurs,
b) Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder,
c) Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder,
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und
e) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sechs der Vereinsmitglieder in zurechnungsfähiger Weise anwesend sind.
Hat der Verein nur noch weniger als 6 Mitglieder, ist er beschlussfähig, egal ob überhaupt noch jemand zur Mitgliederversammlung kommt.
Jedes Mitglied hat eine Stimme, einfache Stimmenmehrheit genügt;
zu Abs. 1 e) ist eine 8/12-Mehrheit erforderlich.


§ 9
Sonderveranstaltungen
1. Als Sonderveranstaltungen des Vereins bestehen das Weihnachtskegeln und die Vereinsmeisterschaft.
Beide Veranstaltungen finden alljährlich statt, sofern Weihnachten nicht zweimal im Jahr ist.
2. Beim Weihnachtskegeln, das möglichst zur Weihnachtszeit stattfinden sollte, hat jedes anwesende Vereinsmitglied ein fast bis zur Unkenntlichkeit verpacktes Weihnachtsgeschenk mitzubringen, das geeignet ist, einem gleichgeschlechtlichen Vereinskollegen Freude zu spenden. Die Verteilung der Weihnachtsgeschenke erfolgt nach einem anlässlich des Weihnachtskegelns von den anwesenden Mitgliedern ausgehandelten Modus.
3. Die Vereinsmeisterschaft soll alljährlich irgendwann zwischen Januar und November stattfinden.
Ermittelt werden dabei die Vereinsmeister bei den Damen und den Herren.
Als Modus für die Ermittlung der beiden Vereinsmeister wird festgelegt;
1. 10 Schub auf die Vollen
2. 10 Schub auf Abräumen
3. Spekulieren nach höchster Zahl (Position vorher ansagen)
4. Spekulieren nach niedrigster Zahl (Position vorher ansagen,
Bande zählt als 9)
5. Vorlegen (ein Durchgang mit allen Beteiligten)
Die jeweiligen Vereinsmeister sollen, wenn dies die Vereinskasse zulässt, eine Urkunde über ihre Meisterschaft erhalten; die Vergabe je eines Wanderpokals kann von den Mitgliedern vereinbart werden.


§ 10
Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an jedes, zum Zeitpunkt der Auflösung im Verein befindliches, nicht entmündigtes Mitglied zu gleichen Anteilen.
Diese Anteile sollen bei einer anlässlich der Auflösung des Vereins anzuberaumenden gigantischen Trauerfeier wieder in den Wirtschaftsverkehr eingebracht werden.


§ 11
Inkrafttreten der Satzung
Die Satzung tritt in Kraft, sobald mindestens sieben der derzeitigen Mitglieder die Originalausfertigung mit Datumsangabe unterzeichnet haben.

Postbauer-Heng, Neumarkt i.d.Opf., Oberferrieden und Nürnberg, den 26.10.2001

Diese Satzung wurde von Jürgen erstellt!

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